Zwei Wege, ein Ziel:
Demineralisierung und Ionisierung für saubere Leistungen
So wenig Wasser und so wenig Chemie wie möglich bei der Reinigung einzusetzen, ist zentrales Ziel einer zeitgemäßen Immobilienbewirtschaftung. Bei der professionellen Reinigung kommen zwei komplementär wirksame Systeme zum Einsatz – basierend auf ionisiertem oder demineralisiertem Wasser.
Demineralisiert – ein Verfahren mit Sogeffekt
Trinkwasser, das per Ionenaustausch in demineralisiertes Wasser verwandelt wurde, ist vollständig von Salzen befreit. Es zeichnet sich durch eine geringe Leitfähigkeit und rückstandsfreie Nutzung aus.
Das besonders reine und weiche demineralisierte Wasser entfaltet seine Reinigungskraft durch den osmotischen Konzentrationsausgleich. Es umspült Schmutzpartikel am Boden besonders gut, löst sie wirksam an und „packt“ sie ein. Das Wasser trocknet rückstandslos ab, ohne Streifen oder Kalkränder zu hinterlassen. Die Wiederanschmutzung wird minimiert, da Schmutzpartikeln keine Anhaftungsmöglichkeit an Rückstände von Tensiden, Seifen oder Kalk gegeben wird.
Verzaubertes Wasser
Effiziente, hygienische Reinigungssysteme, die täglich viel Wasser einsparen und auf den Einsatz chemischer Lösungen sogar gänzlich verzichten können – gibt es die? Ja, sie sind bereits im Einsatz. Ihre Entwicklung forderte die Physik und förderte ein Umdenken hin zu mehr Nachhaltigkeit bei der Unterhaltsreinigung. Die Technik: Wasser, das auf spezielle Weise vorbehandelt – sozusagen „verzaubert“ – wurde, kann ohne den Zusatz von Tensiden und Co. zur Flächenreinigung eingesetzt werden.
So werden heute nicht nur Kaugummis mit Dampf vom Asphalt gelöst und Maschinen mit Eispellets von Lebensmittelresten befreit – auch im flüssigen Aggregatzustand verfügt Wasser beim Soloauftritt über anständige Reinigungskräfte.
Das Ziel ist vor allem eines: klar
Zwei ähnliche und dabei doch komplementär wirkende Systeme stehen zur Flächenreinigung nur mit Wasser bereit: der Einsatz von demineralisiertem oder ionisiertem Wasser. Beide Verfahren haben zahlreiche gemeinsame Vorteile: Von Wassereinsparung und Chemieverzicht profitieren nicht nur Budget und Natur jeweils sehr direkt, beides kommt zudem Bereichen wie der Arbeitsplatzsicherheit zugute, weil der Umgang mit Reinigungsmitteln entfällt. Auch die Bandbreite der Einsatzgebiete überzeugt: Wasser als reinigendes Element kann auch in sensiblen Bereichen wie der Lebensmittelindustrie bedenkenlos eingesetzt werden. Kombiniert mit den für den jeweiligen Zweck passenden Bürstensystemen und Mikrofasergeräten versprechen diese nachhaltigen Verfahren eine hocheffiziente und doch schonende Reinigung.
Ionisiert – geladene Teilchen räumen auf
Ionisiertes Wasser ist „ganz normales“ Wasser, das durch Strom, also durch elektrische Ladung aktiviert wurde, um so über eine besondere Anziehungskraft auf Schmutzpartikel zu verfügen. Das aktivierte Wasser wirkt laut Systemanbieter selbst wie ein Reiniger, sodass eine Säuberung gänzlich ohne Chemie auskommt – und der Wasserverbrauch um deutliche 70 % reduziert wird.